Lineares Streifenmähen

ohne dauerhafte Spurenbildung

Funktionsweise Musternavigation

Die Musternavigation stellt seit der Markteinführung den größten Fortschritt unserer Großflächenroboter dar. Durch die Einführung der Technologie können unsere Roboter in Bahnen fahren ohne dauerhafte Spuren zu hinterlassen. Dies sorgt für ein tolles Schnittbild und verdreifacht die Effizienz.

RTK-GPS

Um im linearen Streifenmuster fahren zu können, benötigen wir das hochpräzise RTK-GPS. Die Abkürzung steht für Real Time Kinematic Global Positioning System (GPS) und verbessert die Genauigkeit von mehreren Metern auf 2-3 cm.

Hierzu wird ein Korrektursignal von einem 2. RTK-GPS-Empfänger an den Roboter gesandt.

Der Vorteil des 2. GPS-Empfängers ist, dass dieser als Basisstation fix installiert und dessen Position somit genau bekannt ist. Des weiteren unterliegt die Basisstation in etwa den gleichen Umwelteinflüssen wie der Roboter.

Hierdurch kann ein Korrektursignal von der Basisstation entweder per verschlüsseltem WLAN-Netz oder LTE-Datennetz an den Roboter übertragen werden.

Vorteile der Musternavigation

Während bei der herkömmlichen Zufallsnavigation der Roboter statistisch gesehen das gesamte Gebiet innerhalb weniger Tage abdeckt, erledigen unsere RTK-GPS Roboter die Arbeiten systematisch innerhalb weniger Stunden. Hierdurch steht mehr Rasennutzungszeit zur Verfügung. Unverkennbar ist das lineare Streifenmuster, das ansonsten häufig nur in höheren Liegen vorzufinden ist. Durch die regelmäßige Änderungen des Musters kommt es zu keiner dauerhaften Spurenbildung. Darüber hinaus sieht das Gesamtergebnis gleichmäßiger aus. Es wird pro Mähzyklus ein größerer Teil zur selben Zeit geschnitten.

Vorgehensweise unserer Großflächenroboter

Während der Installation werden vom Roboter die Grenzen des Arbeitsbereichs erfasst. Daraus errechnet der Roboter ein Muster, um den gesamten Bereich in geraden Linien abzudecken.

Ist der Akku leer nimmt der Roboter sein Muster am Endpunkt des vorherigen Mähzyklus wieder auf.

Der Bezugspunkt, wo ein Muster beginnt sowie die Musterrichtung ändern sich nach dem vollständigen Mähen der Fläche im Interesse einer optimalen Schnittqualität ohne dauerhafte Spurenbildung um 45° oder 90°.

Das Mähen des Randbereichs erfolgt über den Kantenmodus.

Voraussetzung zur Nutzung von RTK-GPS

Eine Voraussetzung zur Verwendung von RTK-GPS ist, dass der Roboter und die Basisstation stets ein freies Sichtfeld zum Himmel haben. Für die Basisstation lässt sich in aller Regel immer gut eine Position auf dem Gelände finden, wo das gegeben ist. Etwas anders zu beurteilen, ist die Situation beim Roboter, da dieser auf der gesamten Grünfläche unterwegs sein soll.

Je nach Gegebenheit bieten wir verschiedene Lösungsansätze für verdeckte Teilbereiche:

  1. Durch das Vorhandensein des Begrenzungskabels kann in kleineren verdeckten Teilbereichen (wie unter Ästen von Bäumen) der nicht ordnungsgemäße Empfang des RTK-GPS-Signals ignoriert werden. Über einen automatisierten Radabgleich versuchen unsere Roboter die Bahn möglichst präzise zu halten. Erreichen die Roboter den Begrenzungsrand beginnen, sie wie gewohnt die nächste Bahn.

  2. Für größere verdeckte Wegstrecken haben wir eine andere Möglichkeit.

Aufspannen von Zufallsnavigationsparzellen in Arealen ohne RTK-GPS Empfang

Um Hindernisse, wo kein RTK-GPS Empfang möglich ist, kann eine eigene GPS-Parzelle, nach dem herkömmlichen Zufallsmähprinzip eingerichtet werden.

Über die min. und max. Zykluszeit können Sie die Mähdauer auf die optimale Länge einstellen und ein "Übermähen" verhindern.

Hintergrundwissen: Warum dürfen unsere RTK-GPS Großflächenroboter nicht ohne Begrenzungskabel fahren?

Technisch gesehen, bestünde bei unseren RTK-GPS Großflächenroboter durch das hochpräzise GPS-Signal die Chance diese ohne Begrenzungskabel zu betrieben. Aus Gründen der Sicherheit wird dies unterbunden. Musternavigationsparzellen sind nichts weiteres als GPS-definierte Zonen. Diese können über das Webportal angepasst werden. Für Greenkeeper ein hilfreiches Werkzeug um Hindernisse vorübergehend auszugrenzen oder die Flächenleistung zu verlagern. Damit einher geht auch die Gefahr von Hackern. Technisch gibt es keine 100%ige Sicherheit die Kompromittierung von Accounts zu verhindern. Gelangt ein Hacker in den Besitz eines Accounts, so hätte dieser die Chance, die GPS-definierte Zonen auf eine viel befahrene Straße oder oder ein Flugfeld zu erweitern. Um dies effektiv zu unterbinden, dient der Begrenzungsdraht als 2. Sicherheit.

Des Weiteren erlaubt das Begrenzungskabel das Mähen in RTK-GPS-Schattenbereichen.

Lineares Streifenmuster für unübertroffene optische Qualität
Keine dauerhafte Spurenbildung
Verdreifacht die Effizienz
Kurze Mähzeiten pro Fußballfläche
Mehr Rasennutzungszeit
Keine Kompromisse bei der Sicherheit
Reduziert den Bedarf an Düngemittel
Hochpräzise Ausgrenzungen u. Fokusbereiche ohne Änderungen an der Drahtverlegung möglich
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