Neuerungen SV 4.3

Das Softwareupdate wird voraussichtlich im März 2021 auf alle Großflächenroboter ausgerollt und bringt folgende Neuerungen

Musternavigation per RTK-GPS-Unterstützung
Das Arbeiten in linearen Bahnen sorgt für 3x mehr Flächenleistung. Zur Nutzung des Features wird im Roboter ein RTK-GPS Empfänger benötigt sowie eine RTK-GPS-Basisstation. Sollte der Roboter ursprünglich ohne RTK-GPS erworben worden sein, ist es möglich diese innovative Technologie nachzurüsten. Unsere Mähroboter erreichen dank dem neuen Navigationsschema eine Flächenleistung von bis zu 75.000 qm. Das Streifenmähen sorgt für den Stadioneffekt hinterlässt jedoch keine dauerhafte Spuren.

 

GPS-Start- u. Rückkehrpunkte ohne Aktivierung

Unsere GPS-Punkte sind ideal um auf großen offenen Flächen zurück zur Ladestation zu kehren oder zwischen Drahtparzellen zu navigieren. Während dem Arbeiten werden Hindernisse vom Roboter auf einer internen Karte selbständig aufgezeichnet. Bei der Navigation zu einem GPS-Punkt können Hindernisse automatisch umfahren werden. Die Zeit die Zum Traversieren benötigt wird verkürzt sich. Es steht mehr Zeit zum Bälle sammeln oder Mähen zur Verfügung. Nachdem ein GPS-Punkte vor Ort gesetzt wurde, können die Punkte auch online verändert werden.

 

GPS-definierte Zonen (früher GPS-Parzellen) ohne Aktivierung

Mit SV 4.3 erreicht ein weiteres Highlight den offiziellen Release-Status. Als Beta-Feature standen GPS-Parzellen, die nun mit der allgemeinen Veröffentlichung in GPS-definierte Zonen umbenannt wurden nur ausgewählten Kunden zur Verfügung. GPS-definierte Zonen sind ein wahres Multi-Tool für Greenkeeper. Sie ermöglichen die Flächenleistung von unseren Großflächenrobotern innerhalb einer herkömmlichen Drahtparzelle zu steuern. Hierdurch können Sie die Flächenleistung dort einsetzen, wo diese zur jeweiligen Zeit benötigt wird.

 

Verbesserter Andockprozess

  1. Roboter können die Loop-Schleife erneut abfahren, sollte der Kontakt zum Ladestationsarm nicht ordnungsgemäß hergestellt worden sein oder verloren gehen
  2. Option „Immer bremsen“ standardmäßig an, um Herausrutschen aus der Station zu verhindern.
  3. Verbessertes Verhalten auf harten Untergründen verhindert ein Herausrutschen während der Selbstreinigung

Kantenmodus für Multi-Parzellen Installationen

Der Kantenmodus stand bislang nur Decawave-Installationen zur Verfügung. Mit SV 4.3 können dieser auch auf Multi-Parzellen Installation eingesetzt werden. Der Roboter fährt hierbei in reduzierter Geschwindigkeit mittig über das Begrenzungskabel um den äußeren Rand abzumähen. Sobald der Roboter die nächste Parzelle detektiert, wechselt dieser die Drahtparzelle.

Kantenmodus im Einsatz

Parzellenwahl verbessert

Die Parzellenwahl basierte bislang auf einem Zufallsalgorithmus. Anhand des Zeitplans und den min. und max. Zykluszeiten errechnete der Roboter, welche Parzellen für den nächsten Arbeitsvorgang zur Verfügung standen. Die tatsächliche Wahl der Parzelle entfiel anschließend basierend auf der errechneten Zufallszahl nach dem gewählten Parzellenporzentverhältnis. In seltenen Fällen konnte das dazu führen, dass in Parzellen trotz gleicher Aufteilung (bspw. 50% für Platz A und 50% für Platz B) nicht zu jeder Zeit gleichhäufig gearbeitet wurde. 

Mit Softwareversion 4.3 erfolgt die Entscheidungsfindung der Parzellenwahl nun basierend auf der Historie in welchen Parzellen zuletzt gearbeitet wurde. Hierdurch wird das gewählte  Parzellenporzentverhältnis je Parzelle besser berücksichtigt.

Neues Sonardiagnose-Tool

Das Tool ist im Wartungsmenü integriert und vereinfacht den Prozess Sonare auf ihre ordnungsgemäße Funktion zu überprüfen.

Stabilitätsupdate

  1. Neue Sonarfirmware für zuverlässigere Funktion
  2. Überarbeiteter Selbstreinigungsprozess
  3. Verbesserte Schnitthöhenverstellung pro Parzelle. Der Prozess zur Schnitthöhenverstellung wurde überarbeitet. Zugleich ist das Mähwerk auf pro Parzelle deaktivierbar. Dies ist ideal für Parzellen, die nur zum Traversieren eingesetzt werden.